Im Rahmen eines internationalen Jugendprojekts setzte sich die Projektgruppe in Brüssel kreativ und aktiv mit den Themen Gerechtigkeit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenleben auseinander.
Im Zeitraum von April bis September 2024 fanden in Liechtenstein zahlreiche Aktivitäten im Rahmen des Projekts „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ statt, an welchen viele Schüler:innen und Jugendliche aus den Jugendtreffs beteiligt waren. Darunter auch einige Jugendliche aus Vaduz, die mit der OJA-Vaduz ein Nachhaltigkeitsprojekt durchgeführt haben.
Als Folgeprojekt reiste im Mai 2026 die Projektgruppe gemeinsam mit Jugendlichen, welche beim Nachhaltigkeitsprojekt mitgewirkt haben, nach Brüssel, um sich mit den Themen Gerechtigkeit, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenleben auseinanderzusetzen. Ziel des Projekts war es, wichtige Werte und Botschaften mithilfe von kreativ gestalteten Verkehrsschildern sichtbar zu machen und Menschen zum Nachdenken anzuregen.
Ein besonderer Teil des Projekts war der Austausch mit der Öffentlichkeit. Auf dem Europäischen Platz präsentierte die Projektgruppe die selbst gestalteten Verkehrsschilder und kam mit vielen Menschen ins Gespräch. Dabei konnten unterschiedliche Meinungen, Gedanken und persönliche Erfahrungen zum Thema Gerechtigkeit kennengelernt werden.
Zusätzlich trug die Projektgruppe auf dem Rücken Kartonwände, auf denen Passantinnen und Passanten eigene Botschaften, Gedanken und Wünsche hinterlassen konnten. Viele Menschen nutzten diese Möglichkeit und schrieben persönliche Nachrichten auf die Wände. Dadurch entstand ein spannender und offener Austausch, der zeigte, wie unterschiedlich Menschen Gerechtigkeit wahrnehmen und welche Themen sie beschäftigen.
Neben der Arbeit am Projekt erhielt die Projektgruppe auch spannende Einblicke in internationale Zusammenarbeit und Diplomatie, unter anderem bei einem Besuch der liechtensteinischen Botschaft in Brüssel. Die Reise war eine wertvolle Erfahrung, bei der nicht nur kreativ gearbeitet werden konnte, sondern auch neue Perspektiven und Eindrücke gewonnen wurden.
Ein grosses Dankeschön an Erasmus+, aha.li, Johannes Volkmann, Gaudenz Ambühl sowie alle Beteiligten, die dieses besondere Projekt ermöglicht haben
