Am Samstag dem 5.9.26 war die Offene Jugendarbeit RuGaSch beim Dorffest «Rock im Sumpf» der Gemeinde Ruggell mit dabei. Das Fest bot den idealen Rahmen, um Begegnungen zu schaffen, Bewegung und Spass zu fördern und gleichzeitig präventive Angebote niedrigschwellig zugänglich zu machen. Ebenfalls wurde die ruggeller Gemeinde an diesem Tag als kinderfreundliche Gemeinde rezertifiziert, was uns als Jugendarbeit natürlich sehr freut!
Tagsüber standen verschiedene sportliche Aktivitäten und Geschicklichkeitsspiele im Mittelpunkt. Für Jung und Alt gab es Gelegenheit, sich auszuprobieren und gemeinsam aktiv zu sein. Besonders beliebt war der aufgestellte Skimpool und Bubble Soccer. Vor allem Kinder hatten sichtlich Freude daran. Die Angebote der Jugendarbeit luden ein, sich zu bewegen, Geschicklichkeit zu testen und einfach Spass zu haben.
Am Abend wurde umgeschichtet. Es gab passend zum Event verschiedene Livebands, welche Rockmusik spielten. Es wurde gefeiert und getrunken. Der Präventionsstand der OJA RuGaSch zog an und bot Raum für Gespräche und spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Suchtprävention. Der Stand wurde fleissig besucht – vor allem von Jugendlichen und Erwachsenen. Neben Alkoholtests und der Möglichkeit, die eigene Einschätzung zu überprüfen, standen zwei Geschicklichkeitsspiele bereit: das klassische Sackwerfen (Sandsäcke in die Löcher einer Punkteplatte zu werfen) und ein weiteres Geschicklichkeitsspiel mit einem Pingpongball. Beide kamen gut an und sorgten für leichte, unkomplizierte Einstiege in Gespräche.
Die Angebote wurden durchgehend gut genutzt. Bis gegen zwei Uhr morgens war das Team vor Ort. Einige Jugendliche machten es sich bei unserem Stand bis zum Schluss gemütlich und halfen tatkräftig beim Abräumen mit – ein schönes Zeichen der Verbundenheit und des Engagements. Zwischendurch entstanden viele gute und interessante Gespräche. Die Leute hatten Freude an den sportlichen und spielerischen Angeboten der Jugendarbeit und nutzten die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.
Rock im Sumpf zeigte einmal mehr, wie wertvoll es ist, wenn Jugendarbeit und Prävention mitten im Dorfgeschehen präsent sind. Bewegung, Spiel und offene Begegnungen schaffen den Rahmen, in dem Prävention nicht belehrend, sondern einladend wirkt.
